Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende und wir haben für Euch ein paar Fingerfood-Inspirationen à la Silvester-Bufett zusammengestellt. Neben saftigen Süßkartoffel-Buletten, die ganz einfach ohne Ei mit Stärke gebunden werden, gibt es knusprige Rote Bete-Chips – inklusive einer Extraportion Eisen – mit Meersalz. Die rein pflanzlichen Buletten lassen sich ideal vorbereiten und schmecken kalt und warm sehr lecker. Für ein süßes kulinarisches Ende gibt es Glücks-Pralinen, die mit Zitronenmelisse – in Form von kleinen Kleeblättern – garniert werden. Dann steht einem glücklichen Jahr 2016 ja sicher nichts mehr im Wege!

Süßkartoffel-Buletten

Zutaten für 20 bis 25 Mini-Buletten

  • 300 g Süßkartoffeln
  • 250 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 3 bis 4 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Bund Schnittlauch
  • ca. 5 EL Stärke
  • ca. 1 TL Curry
  • Salz & Chiliflocken

Zubereitung

Die Süßkartoffeln und Kartoffel schälen, möglichst klein würfeln und in einer großen, beschichteten Pfanne zunächst 5 Minuten in 1 EL heißen Olivenöl anbraten. In der Zwischenzeit die kleine Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen, fein würfeln, zugeben und weitere ca. 8 Minuten braten.

Anschließend mit 100 ml kochendem Wasser aufgießen und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel weich sind und das Wasser vollständig verdampft ist.

Währenddessen den Schnittlauch abspülen und in feine Ringe schneiden. Die weichen Kartoffelwürfel anschließend in eine Schüssel umfüllen, zerstampfen, mit den Schnittlauchröllchen aromatisieren, mit der Stärke binden und verkneten.

Die Kartoffelmasse anschließend nach persönlichem Empfinden mit Curry, Salz und Chiliflocken verfeinern, kleine Buletten formen und diese in 2 bis 3 EL Olivenlöl ca. 10 Minuten auf hoher Stufe rundherum in einer großen, beschichteten Pfanne knusprig braten.

Tipps: Schneller geht es, wenn die Kartoffelwürfel gekocht anstatt gebraten werden, allerdings entwickeln sich beim Anbraten intensivere Aromen und es gehen auch keine Nährstoffe im Kochwasser verloren.

veganes Fingerfood

Rote Bete-Chips mit Meersalz

Zutaten für ca. 4 Backbleche

  • 500 g rote Bete
  • 4 EL Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • Chiliflocken (oder Pfeffer)

Zubereitung

Den Backofen auf 180° C Umluft (200° C Ober- und Unterhitze) vorheizen. In der Zwischenzeit die rote Bete mithilfe eines Sparschälers schälen, in feine Scheiben hobeln, mit dem Olivenöl vermischen, jeweils ein Viertel nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und ca. 20 Minuten – in Abhängigkeit der Größe – backen.

Die gebackenen Chips anschließend mit dem Meersalz und den Chiliflocken verfeinern.

Tipps: Die Chips werden erst kurz nach dem Backen schön knusprig und sollten bald verzehrt verzehren, da sie sonst wieder weich werden. Ansonsten luftdicht verpacken oder gegebenenfalls vor dem Servieren nochmals kurz im Backofen rösten. Da die Chips beim Backen zusammenschrumpfen, sollte man pro Backblech eine Portion kalkulieren. Die Chips entweder nacheinander oder bei Umluft übereinander backen.

Rote Bete-Chips

Glücks-Pralinen

Zutaten für ca. 20 Pralinen

  • 100 g dunkle Schokolade
  • 1 Vanilleschote
  • ca. 30 g Cornflakes
  • kleine Zitronenmelisseblätter

Zubereitung

Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die Vanilleschote längs halbieren, das Vanillemark herauskratzen und zur Schokolade geben.

Die Cornflakes etwas zerkleinern, unter die geschmolzene Schokolade geben (beachte Tipps) und jeweils kleine Portionen auf ein Backpapier setzen.

Die Zitronenmelisseblätter als Kleeblätter auf den Pralinen verteilen, die Schokolade fest werden lassen und auf kleine Pralinenförmchen aufteilen.

Tipps: Je nach individueller Vorliebe kann die geschmolzene Schokolade zusätzlich mit gehackten Nüssen, Zimt, Mohn, Chili und Co. aromatisiert werden. Auch Superfood wie Chiasamen eignen sich zum vollwertigen Aufpeppen der Glücks-Pralinen. Beim Kauf der Schokolade darauf achten, dass keine Milchbestandteile enthalten sind.

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