„Die vegane Kochschule“ von Sebastian Copien, erschienen im Christian Verlag, zeigt wie man problemlos köstliche vegane Gerichte zaubert, die nicht nur gut schmecken sondern aus frischen Zutaten hergestellt abwechslungsreich und gesund sind.

Ein Blick ins Buch

Was Kochschule heißt und sich den Untertitel „Das Standardwerk“ gibt, beginnt natürlich mit einem lehrreichen Part. Bevor es ans Kochen geht, bekommt einen sehr ausführlichen Einblick ins vegane Kochen, in Zutaten und in die wichtigsten Kochgrundlagen. Es werden die wichtigsten Basiszutaten genannt und wichtige Küchenutensilien benannt, die man benötigt, um vegan zu kochen. Vieles davon ist tatsächlich essenziell, manches aber auch nur für passionierte Hobbyköche notwendig. Danach bekommt man noch sehr hilfreiche Tipps, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Gerade in unserer Wegwerfgesellschaft ein interessanter Punkt, den ich so noch nicht so häufig in einem Kochbuch gesehen habe. Nach einer kurzen Einführung der wichtigsten veganen Grundnahrungsmittel und Ersatzstoffe kann es dann auch auf Seite 58 mit den Rezepten losgehen. Wie man sieht, ist „Die vegane Kochschule“ ungemein umfangreich und unglaublich detailliert.

Die Rezepte

Die Rezepte sind in 5 Kategorien aufgeteilt: Basics, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Diese Aufteilung erlaubt es saisonal zu kochen und gibt daher genau die richtigen Anreize. In der Kategorie Basics findet man von der veganen Tomaten-Knoblauch-Butter bis zu Seitanrouladen alles was lecker schmeckt und relativ einfach nachzukochen ist.  Bei den einzelnen Jahreszeiten wird es dann bisweilen etwas abgedrehter.  So geht beispielsweise Spargelsülze mit Kohlrabi-Carpaccio für den Frühling, Kanarische Zitronenkartoffeln für den Sommer, Topinambur-Trauben-Suppe für den Herbst und Bruschette mit Rote Beete Gelee für den Winter ins Rennen. Dabei finden über 200 Rezepte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden den Weg ins Buch. Viele der Rezepte werden mit tollen Bildern abgebildet und die Beschreibungen sind wirklich ausführlich, sodass das Nachkochen kein Problem darstellt.

Fazit: „Die vegane Kochschule“

Alles in Allem ist „Die vegane Kochschule“ ein überzeugendes Kochbuch mit vielen inspirierenden Rezepten und sehr vielen guten Grundlagentipps. Wer natürlich nur leckere Rezeptbilder bekommen möchte ist bei „Die vegane Kochschule“ falsch. Wer aber ein gutes Standardwerk für die vegane Küche mit Grundlagen, Tipps und über 200 Rezepten sucht, der sollte sich „Die vegane Kochschule“ von Sebastian Copien unbedingt bestellen.

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