Der beliebte griechische Klassiker lässt sich ganz einfach mit Saitan, einem Fleischersatzprodukt auf Basis von Weizen-Eiweiß, vegan interpretieren. Im Vergleich zu Tofu überzeugt Saitan mit einer festeren Konsistenz und – je nach Marinade – mit einem pikanten Geschmack. Dieses leckere Rezept punktet im Vergleich zum Original übrigens mit einem niedrigeren Fettgehalt bei Null Cholesterin. Dazu werden knusprige Kartoffel-Spalten, die mit frischen Kräutern wie Thymian und Rosmarin aromatisiert werden, und ein rein pflanzliches Tzatziki auf Basis von Sojajoghurt, Knoblauch, Schnittlauch und Gurke serviert.

Zutaten für 2 Portionen:

• 600 g fest kochende Kartoffeln
• 3 bis 4 EL Rapsöl
• frische Kräuter (z. B. Rosmarin, Thymian)
• etwas Curry
• etwas Paprikapulver
• Salz & Pfeffer (oder Chiliflocken)
• 300 g Saitan
• 1 Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• ein Stück Gurke (ca. 1/4)
• 200 g Soja-Joghurt
• 1 TL Olivenöl
• frischer Schnittlauch
• 1 Spritzer Sojasoße

Zubereitung:

Den Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen. Währenddessen die Kartoffeln schälen, längs halbieren, die Hälften in Spalten schneiden und diese in einer großen Pfanne in 2 bis 3 EL Rapsöl ca. 5 Minuten scharf und goldgelb anbraten.

In der Zwischenzeit die Kräuter abspülen, grob hacken, zusammen mit etwas Curry und Paprikapulver nach den 5 Minuten zugeben, weitere 2 Minuten braten und mit Salz und Peffer verfeinern. Die Kartoffelspalten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 20 Minuten – je nach Dicke der Spalten – backen (beachte Tipps).

Währenddessen den Saitan in sehr feine Scheiben schneiden und in 1 EL heißen Rapsöl in einer großen Pfanne ca. 4 Minuten rundherum anbraten. Inzwischen die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Die beiden Knoblauchzehen ebenfalls schälen, fein würfeln, die Hälfte der Knoblauchwürfel zusammen mit den Zwiebelringen zu den Saitanscheiben geben und weitere ca. 5 Minuten braten.

In der Zwischenzeit die Gurke abspülen, klein würfeln oder raspeln, zusammen mit den restlichen Knoblauchwürfeln unter den Soja-Joghurt rühren, mit dem Olivenöl verfeinern und – nach persönlichem Empfinden – mit Salz und Pfeffer würzen. Den Schnittlauch abspülen, in Röllchen schneiden und das vegane Tzatziki damit aromatisieren. Das Saitan-Gyros ebenfalls mit Salz und Pfeffer, etwas Paprikapulver und einem Spritzer Sojasoße verfeinern und zusammen mit dem Tzatziki und den aromatischen Country-Potatoes servieren.

Tipps: Den Ofen zu Beginn der Backzeit ein paar Male öffnen, damit der heiße Dampf entweichen kann und die Kartoffelspalten schön knusprig werden. Auf Wunsch kann das Saitan-Gyros auch im Fladenbrot mit Salat und Tzatziki serviert werden.

Saitan-Gyros