Die asiatische Küche ist ein gutes Beispiel dafür, wie vielseitig und köstlich vegetarische und vegane Rezepte sein können. Wer sich allerdings Thai-Gerichte beim Asiaten bestellt, sollte unbedingt beachten, dass das Original klassischerweise mit Fischsoße gewürzt wird. Unsere rein pflanzliche Kreation wird alternativ mit Sojasoße aromatisiert. Das bunte Gemüse ist dank der cremigen Erdnusssoße – auf Basis von Kokosmilch und Erdnussbutter – ein gleichermaßen nährstoffreicher und kulinarischer Genuss. Als Beilage gibt es ganz traditionell zart duftenden Basmatireis, der vor dem Servieren mit ein paar Kokoschips garniert wird.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g Basmatireis
  • 2 Möhren
  • 1 EL Rapsöl
  • 150 g Champignons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 3 Stangen Lauchzwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • 1 Maiskolben
  • ca. 1 TL rote Currypaste
  • 2 bis 3 EL Erdnussbutter
  • 250 ml Kokosmilch
  • ca. 2 EL Sojasoße
  • etwas Salz
  • 2 EL Kokoschips

Zubereitung:

Den Reis zusammen mit 350 ml leicht gesalzenem Wasser in einem kleinen Topf aufkochen, bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen, einmal umrühren und – ebenfalls abgedeckt – auf der ausgeschalteten Herdplatte quellen lassen. Sollte das Wasser nach 10 Minuten bereits aufgesogen sein, noch einen kleinen Schuss heißes Wasser zufügen.

In der Zwischenzeit die Möhren abspülen, in feine Scheiben schneiden und im heißen Öl in einer großen, beschichteten Pfanne ca. 4 Minuten braten. Währenddessen die Champignons  mithilfe eines Küchenpapiers säubern und – je nach Größe – halbieren, vierteln oder achteln. Die Knoblauchzehe und den Ingwer schälen, beides sehr fein würfeln, zusammen mit den Champignons zugeben und weitere 3 Minuten braten.

Inzwischen die Lauchzwiebeln abspülen, den Strunk entfernen und die Stangen in mundgerechte Stücke portionieren. Die rote Paprika abspülen, den Strunk und die Kerne entfernen, das Fruchtfleisch würfeln, die Paprikawürfel zusammen mit der Lauchzwiebel zugeben und weitere 4 Minuten braten.

Währenddessen den Maiskolben abspülen, die Körner mithilfe eines Messers vom Kolben herunter schneiden, die Maiskörner zusammen mit der Currypaste (beachte Tipp) und der Erdnussbutter zugeben, kurz anschwitzen lassen, mit der Kokosmilch ablöschen und bis zur gewünschten Konsistenz reduzieren lassen. Gegebenenfalls noch einen Schuss heißes Wasser zugeben, die Erdnusssoße mit der Sojasoße verfeinern und – je nach persönlichem Empfinden – noch etwas Salz, Erdnussbutter und Currypaste unterrühren.

Das Thai-Gemüse zusammen mit dem Basmatireis auf zwei Tellern anrichten, mit den Kokoschips garnieren und servieren.

Tipps: Die Currypaste zunächst lieber sparsam dosieren und gegebenenfalls vor dem Servieren nochmal nachwürzen. Wer geröstetes Sesamöl zu Hause hat, kann die Erdnusssoße zusätzlich mit etwas Sesamöl aromatisieren. Alle, die Koriander lieben, können das Gemüse auf Wunsch mit dem asiatischen Kraut garnieren.

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Thai-Gemüse in Erdnusssoße
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