Während schwäbische Spätzle im Original mit Eiern zubereitet werden, lässt sich der Teig auch rein pflanzlich herstellen. Damit die vegane Interpretation nicht nur geschmacklich, sondern auch in puncto Ästhetik überzeugt, haben wir den Spätzle-Teig mit etwas Curcuma verfeinert. Wer sich ein perfekt geformtes Ergebnis wünscht, kann auf eine Spätzlepressse zurückgreifen. 

Ansonsten wird der zähflüssige Teig ganz klassisch auf ein angefeuchtetes Holzbrett gegeben, mithilfe eines Teigschabers glatt gestrichen und ins kochende Wasser geschabt. Dazu servieren wir einen Pilz-Mix – beispielsweise Champignons und Shiitake -, der mit Rosmarin, Sojasahne und etwas Sojasoße verfeinert wird. Für die nötige Frische und eine Extraportion Vitamine servieren wir dazu ein paar fein geschnittene Apfel- und Radieschenscheiben.

Zutaten für 2 Portionen

  • 200 g Dinkel- oder Weizenmehl
  • 200 ml Wasser
  • etwas Salz & Curcuma
  • 300 g gemischte Pilze
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • ein paar Rosmarinnadeln
  • 200 ml Sojasahne
  • 1 bis 2 EL Sojasoße
  • ca. 6 Radieschen
  • 1 kleiner Apfel
  • etwas Pfeffer

Zubereitung

Das Mehl mit dem Wasser – mithilfe eines Knethakens – verkneten und mit Salz und Curcuma verfeinern. Anschließend so viel Mehl zusätzlich unterkneten, bis der Teig zähflüssig vom Löffel reißt. Bis zur Weiterverarbeitung quellen lassen.

Ausreichend Salzwasser in einem großen Topf aufsetzen. In der Zwischenzeit den Pilz-Mix säubern, mundgerecht portionieren und in einer Pfanne ca. 4 Minuten im heißen Öl anbraten. Währenddessen die Knoblauchzehe(n) schälen und fein würfeln, mit den Rosmarinnadeln zugeben und weitere 3 Minuten braten.

Die Pilze mit der Sojasahne ablöschen, mit der Sojasoße verfeinern und so lange leicht köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Anschließend bis zum Servieren auf der Herdplatte warmhalten.

Die Radieschen und den Apfel abspülen, den Apfel halbieren und beides in feine Scheiben schneiden. Zunächst ein Viertel des Spätzleteigs auf ein leicht angefeuchtetes Holzbrett geben, mithilfe eines Teigschabers möglichst dünn glattstreichen und nach und nach feine Spätzle ins kochende Wasser schaben.

Sobald die Spätzle an die Oberfläche schwimmen, mithilfe einer Schaumkelle herausholen. Mit dem restlichen Teig genauso fortfahren. Die rahmigen Pilze mit Salz und Pfeffer verfeinern und zusammen mit den veganen Spätzle und den Apfel- und Radieschenscheiben servieren.

Tipps: Beim Schaben der Spätzle den Teigschaber immer mal wieder ins Wasser tauchen und den Teig erneut dünn – zum Rand des Holzbrettes hin – glattstreichen. Die Pilze können auf Wunsch alternativ mit frischem Thymian und zusätzlich mit etwas geriebener, unbehandelter Zitronenschale aromatisiert werden.